Ratgeber für Trockner in 2018 – Darauf muss man achten

Besonders für diejenigen, die in den Wohnräumen wenig Platz zur Verfügung haben oder die Wäsche schnell trocken müssen, empfiehlt sich die Anschaffung eines Trockners. Aber auch für die Liebhaber weicher Wäsche ist ein solches Gerät geeignet.

Welche Ausführungen gibt es und worauf gilt es zu achten?

Ratgeber fuer Trockner

Bei der Anschaffung eines Trockners sollte man zunächst auf das Fassungsvermögen achten. Hierbei gibt es, ähnlich der Waschmaschinen verschiedene Größen. An der Größe dieser gilt es sich in der Anschaffung zu orientieren. Es empfiehlt sich bei dem Fassungsvermögen einer Waschmaschine von 6 kg einen Trockner mit einem Fassungsvermögen von 8 oder besser noch 9 kg zu kaufen. Im Gegensatz zu den Waschmaschinen gehen die Gewichtsangaben eines Trockners von feuchter Wäsche aus – nicht von trockener. Für Single-Haushalte eignen sich Trockner mit einem Fassungsvermögen von 3 – 5 kg, für eine vierköpfige Familie sollte man einen mit 7 – 9 kg Fassungsvermögen kaufen.

Die unterschiedlichen Trocknerarten

Bei Wäschetrocknern kann Interessent sich zwischen einen Abluft- oder einen Kondensationstrockner entscheiden. Während erstere die im Innenraum benötigte Wärme und den Wasserdampf über einen Schlauch, der aus dem Fenster hängt, nach außen ableiten, wird bei den Kondenstrocknern das Wasser aufgefangen und muss nach der Beendigung des Programms abgegossen werden. Die Geräte dieser Art können, da sie keine besondere Belüftung benötigen, praktisch überall aufgestellt werden. Weiterhin haben sie eine deutlich bessere Energiebilanz.

Möchte man auf diese in besonderer Weise achten, empfiehlt sich ein Wärmepumpentrockner. Hier wird frische Luft an der Seite der Wärmepumpe erwärmt, die sich dann an der „kalten“ Seite abkühlt und die Feuchtigkeit kondensiert. Da kaum Wärme verloren geht, können so bis zu 50 % der benötigten Energie im Vergleich zu den anderen Trocknern eingespart werden. Sie benötigen allerdings mehr Zeit, um die Wäsche entsprechend zu trocknen und wegen der komplexeren Technik auch mehr Wartung.

Auf den Energieverbrauch und die Geräuschentwicklung achten

Interessiert man sich für einen Trockner, sollte man den Energieverbrauch nicht außer Acht lassen. Früher waren sie wahre Energievernichter. Das muss nicht mehr sein. Ablufttrockner sind noch immer recht intensiv, was den Verbrauch angeht. Doch wenn man sich an den Kondens- oder Wärmepumpentrocknern orientiert, kann man durchaus Modelle finden, die eine positive Energiebilanz (A++) haben. Auch wenn die Anschaffungskosten etwas höher sind, spart man über die Jahre regelmäßiger Nutzung.

Ähnlich der Waschmaschinen empfiehlt es sich auch auf die Lautstärke des Gerätes zu achten. So können sich Nachbarn bereits von einem Lärmpegel, der bei 70 – 80 dB liegt, gestört fühlen. Sie sollten lieber im Waschkeller aufgestellt oder nur am Tage genutzt werden. Es gibt aber auch Geräte, die nur 65 dB laut sind – etwa in dieser Lautstärke unterhalten sich auch mehrere Menschen in einem Raum. Ruhezeiten sollten jedoch trotzdem eingehalten werden, um Ärger zu vermeiden.

Die verschiedenen Anbieter haben inzwischen, ähnlich der Waschmaschinen, unterschiedliche Trockenprogramme eingerichtet, sodass individuelle Vorlieben entsprechend erfüllt werden können. So benötigt sicher nicht jeder ein Programm für die Trocknung von Daunen. Sinnvoll ist allerdings die Anzeige der Restzeit, die bestenfalls, um weiterhin Energie zu sparen, über einen Feuchtigkeitssensor ermittelt wird. Startzeitautomatik, Signalton bei Programmende und Innenraumbeleuchtung sind schon fast Standard für Trockner.